Schritte zur Erstellung Ihres eigenen Payment-Gateways

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Ein Payment-Gateway ist die Technologie, die Kartentransaktionen zwischen Ihrem Checkout, dem Acquirer und den Kartennetzwerken autorisiert, verschlüsselt und weiterleitet.

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Hier erfahren Sie, was die Entwicklung eines solchen Gateways tatsächlich umfasst.

Ein Payment-Gateway ist eine Technologie, mit der Unternehmen Online-Transaktionen sicher akzeptieren können.

Obwohl zahlreiche etablierte Payment-Gateways verfügbar sind, ziehen es manche Unternehmen vor, ein eigenes zu entwickeln, um mehr Kontrolle zu erhalten, Transaktionsgebühren zu senken oder individuelle Zahlungslösungen anzubieten.

Dieser Leitfaden erklärt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Ihr eigenes Payment-Gateway von Grund auf entwickeln.

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Infografik mit den wichtigsten Schritten zur Erstellung Ihres eigenen Payment-Gateways

Schritt 1: Regulatorische Anforderungen verstehen

Der erste Schritt bei der Entwicklung eines Payment-Gateways besteht darin, alle regulatorischen Anforderungen zu verstehen und zu erfüllen.

Wenn Sie sich für die Entwicklung eines individuellen Payment-Gateways entscheiden, sind Sie allein dafür verantwortlich, den Schutz sensibler Zahlungsdaten sicherzustellen.

Dazu kann es gehören, Zertifizierungen zu erlangen und Systeme regelmäßig zu auditieren, um die kontinuierliche Compliance sicherzustellen.  

Die Nichteinhaltung solcher Vorschriften kann schwerwiegende Folgen haben, darunter Geldbußen und die Unfähigkeit, künftig Kreditkartenzahlungen abzuwickeln. Zudem könnte dies dem Ruf Ihres Unternehmens schaden und das zukünftige Wachstum einschränken.

Wenn Sie sich für die Entwicklung eines individuellen Payment-Gateways entscheiden, sind Sie allein dafür verantwortlich, den Schutz sensibler Zahlungsdaten sicherzustellen.

Nachfolgend sind einige wichtige Finanzvorschriften aufgeführt, die Sie kennen sollten:

PCI DSS (Payment Card Industry Data Security Standard)

PCI DSS wurde 2006 von großen Kartenmarken wie Visa, Mastercard und American Express eingeführt, um das Risiko von Datenschutzverletzungen zu minimieren und sensible Kundendaten zu schützen.

Der Standard soll gewährleisten, dass alle Unternehmen, die Kreditkarteninformationen akzeptieren, verarbeiten, speichern oder übermitteln, dies auf sichere Weise tun.

KYC-Anforderungen (Know Your Customer)

KYC-Anforderungen beziehen sich auf Dokumente, mit denen die Identität und die persönlichen Angaben eines Kunden überprüft werden.

Die Vorschrift wurde entwickelt, um Finanzinstitute vor Betrug, Korruption, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu schützen.

Im Vereinigten Königreich handelt es sich um ein verpflichtendes Verfahren, bei dem Banken oder Finanzinstitute durch Identifizierung und Überprüfung der Identität ihrer Kunden sicherstellen müssen, dass diese tatsächlich die Personen sind, für die sie sich ausgeben.

Für britische Banken und Finanzinstitute kann dies Folgendes umfassen:

  • Identitätsnachweis, z. B. Reisepass, Führerschein oder ein anderer amtlich ausgestellter Ausweis.

  • Adressnachweis, z. B. eine Telefon-, Steuer- oder Mietrechnung.

  • Einkommensnachweis, z. B. ein Steuerbescheid, ein aktueller Kontoauszug oder eine Steuererklärung.

DSGVO-Compliance

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist das europäische Datenschutzrecht und trat im Mai 2018 in Kraft.

Aufgrund ihres extraterritorialen Geltungsbereichs gilt die Verordnung auch dann, wenn Ihr Unternehmen nicht in der EU ansässig ist.

Sie kann daher für jede Organisation weltweit gelten, die personenbezogene Daten von Personen innerhalb der EU verarbeitet.

Die DSGVO schreibt den Schutz personenbezogener Daten vor, wahrt die Datenschutzrechte natürlicher Personen und sieht hohe Geldbußen für Verstöße gegen ihre Datenschutz- und Sicherheitsstandards vor.

Die Geldbußen können sich auf mehrere zehn Millionen Euro belaufen. Daher ist die Einhaltung der Vorschriften von entscheidender Bedeutung.

Schritt 2: Den richtigen Technologie-Stack auswählen

Der zweite Schritt besteht darin, den richtigen Technologie-Stack für Ihr Payment-Gateway auszuwählen.

Ihr Unternehmen sollte Programmiersprachen, Frameworks, Infrastruktur und Tools berücksichtigen, die zu seinen Anforderungen und Entwicklungszielen passen.

Es kann sinnvoll sein, einen Technologiedienstleister zu beauftragen, der eine individuelle Lösung anbieten kann. Dies ist jedoch wahrscheinlich mit entsprechenden Kosten verbunden.  

Schritt 3: Sichere Zahlungsabwicklung einrichten

Der nächste Schritt bei der Entwicklung einer Payment-Gateway-Lösung ist die Implementierung robuster Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz sensibler Zahlungsdaten.

Ein mehrschichtiger Sicherheitsansatz schützt Daten vor Datenschutzverletzungen und Cyberangriffen und damit sowohl Ihr Unternehmen als auch Ihre Kunden.

Bevor Sie sich für bestimmte Sicherheitsmaßnahmen entscheiden, sollten Sie Folgendes berücksichtigen:

  • Benutzererlebnis: Ihr Payment-Gateway sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Sicherheit und Benutzererlebnis bieten und sicherstellen, dass alle Authentifizierungs- und Sicherheitsmaßnahmen einfach zu handhaben und zugänglich sind.

  • Integration: Datenschutzmethoden sollten sich außerdem nahtlos in alle bestehenden Systeme Ihres Unternehmens integrieren lassen, einschließlich der Infrastruktur Ihres Payment-Gateways.

  • Flexibilität: Erwägen Sie Sicherheitsmaßnahmen, die unterschiedliche Benutzerpräferenzen und Geräte berücksichtigen und mehrere alternative Optionen bieten, falls die primäre Authentifizierungsmethode nicht verfügbar ist.

Die wirksamsten Sicherheitsmaßnahmen schützen sämtliche sensiblen Kundendaten, z. B. Kreditkartendaten und persönliche Identifikationsdaten, vor böswilligen Versuchen, Schwachstellen in Ihrem System auszunutzen.

Ein sicheres Zahlungssystem erfordert mehrere Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Zahlungsdaten. Hier sind einige Beispiele:

Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) & Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Bei MFA und 2FA müssen Benutzer mehrere Identitätsnachweise erbringen, bevor eine Transaktion genehmigt wird.

Dazu gehören üblicherweise etwas, das der Benutzer weiß (z. B. ein Passwort), etwas, das der Benutzer besitzt (z. B. sein Mobilgerät), oder etwas, das der Benutzer ist (z. B. biometrische Daten).

Zu den gängigen MFA- und 2FA-Methoden für sichere Payment-Gateways gehören:

  • SMS-basierte Authentifizierung: Bei dieser Methode wird ein Einmalpasswort an die registrierte Mobiltelefonnummer des Benutzers gesendet, das dieser eingeben muss, um den Authentifizierungsprozess abzuschließen.

  • Biometrische Authentifizierung: Überprüft die Identität des Benutzers anhand biometrischer Daten wie Fingerabdrücken oder Gesichtserkennung.

  • Authentifizierungs-Apps: Erzeugen zeitbasierte Einmalpasswörter, die der Benutzer während des Authentifizierungsprozesses eingeben muss. Zu den gängigen Anwendungen gehört Google Authenticator.

Tokenisierung

Die Tokenisierung gewährleistet, dass sensible Kundendaten selbst dann geschützt bleiben, wenn sie abgefangen werden, indem vertrauliche Daten durch eindeutige Identifikationssymbole ersetzt werden.

Die Originaldaten werden sicher in einem zentralen Token-Tresor gespeichert, sodass alle wesentlichen Informationen erhalten bleiben, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

Obwohl diese Methode sehr wirksam ist, erfordert sie eine sorgfältige Verwaltung des Lebenszyklus der Token.

Am besten legen Sie Richtlinien und Prozesse zum Schutz der Token fest, einschließlich ihrer Erzeugung, Speicherung und ihres Ablaufs.

Geolokalisierungsprüfungen

Durch die Ermittlung des geografischen Standorts jeder Transaktion kann das System Transaktionen kennzeichnen, die aus Hochrisikogebieten zu stammen scheinen oder nicht den üblichen Aktivitäten des Benutzers entsprechen.

Diese Methode gewährleistet die Sicherheit jeder einzelnen Transaktion und schützt Verbraucher vor betrügerischen Transaktionen.

Dynamische Überwachung

Dynamische Überwachung bezeichnet Systeme zur Betrugserkennung, die jede Transaktion analysieren und dabei Muster sowie Verhaltensweisen untersuchen.

Schritt 4: Mit Banken & Kartennetzwerken zusammenarbeiten

Der nächste Schritt bei der Erstellung eines Payment-Gateways besteht darin, Partnerschaften mit Banken und Kartennetzwerken aufzubauen.

Händler benötigen bereits ein Händlerkonto, um digitale Zahlungen akzeptieren zu können. Diese Konten werden von Acquirern bereitgestellt, z. B. Visa, Mastercard und American Express.

Um Kreditkartenzahlungen über Ihr Payment-Gateway akzeptieren zu können, sollten Sie sichere und effiziente Kommunikationskanäle mit Finanzinstituten einrichten.

Nahtlose Verbindungen zu großen Banken und Kartennetzwerken gewährleisten eine reibungslose Transaktionsabwicklung, die für den Erfolg jedes Payment-Gateways entscheidend ist.

Schritt 5: Ein intuitives Händler-Dashboard erstellen

Die Benutzeroberfläche hat erheblichen Einfluss auf das Erlebnis Ihrer Kunden.

Ein intuitives, durchdachtes System reduziert die Warenkorbabbruchrate und verbessert die Kundenzufriedenheit.

Jedes Element Ihres Händler-Dashboards sollte mit Blick auf die Benutzer entwickelt werden. Ein gut konzipiertes System entlastet Ihr Kundensupport-Team.

Führen Sie dazu umfassende Marktforschung durch, um bestehende Chancen zu identifizieren und zu verstehen, wo Wettbewerber Defizite aufweisen.

Ein Team erfahrener Payment-Gateway-Entwickler kann dabei helfen, eine Benutzeroberfläche zu erstellen, die zu Ihrer Markenidentität passt.

Je einfacher die Nutzung für Kunden ist, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie wiederkommen. Sie sollten sicherstellen, dass das System hohe Zugriffszahlen bewältigen kann und skalierbar ist.

Es kann außerdem sinnvoll sein, das Datenbankmanagement zu berücksichtigen und ein sicheres Datenbanksystem zur Speicherung von Transaktionsaufzeichnungen, sensiblen Daten und anderen wichtigen Informationen zu entwickeln.

Je transparenter Ihr System ist, desto mehr Vertrauen haben Kunden in Ihr Unternehmen, was die Kundenbindung verbessert.

Schritt 6: Eine API für die Integration entwickeln

APIs für Zahlungsanforderungen verbinden die digitale Plattform des Händlers, z. B. eine Website oder App, mit dem Payment-Gateway.

Dabei wird die Bestätigung des Kunden zum Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung an das Gateway übermittelt.

Sie können eine eigene API entwickeln oder eine fertige API anfordern, die sich jeweils nahtlos in Ihr Händlerkonto und Ihre Plattformen integrieren lässt, um Kunden einen unterbrechungsfreien Zahlungsablauf zu bieten.

Je reibungsloser der Transaktionsablauf, desto zufriedener ist der Kunde.

Schritt 7: Das Payment-Gateway testen

Bevor Ihr Payment-Gateway live geschaltet wird, sind gründliche Tests unerlässlich, um seine Belastbarkeit und Zuverlässigkeit zu überprüfen.

Prüfen Sie das System auf mögliche Schwachstellen, beheben Sie Fehler und stellen Sie sicher, dass die Integrationen wie vorgesehen funktionieren.

Sie können außerdem Transaktionen simulieren und das System Belastungstests unterziehen, um sicherzustellen, dass Zahlungen korrekt verarbeitet werden und das System Spitzenlasten bewältigen kann.

Schritt 8: Bereitstellen & Leistung überwachen

Nachdem Sie das Payment-Gateway getestet haben, können Sie das System starten und seine Leistung auf unerwartete Probleme überwachen.

Regelmäßige manuelle und automatisierte Tests tragen dazu bei, dass das individuelle Payment-Gateway zuverlässig funktioniert und neu auftretende Cyberbedrohungen erkannt werden.

Darüber hinaus sollten Sie sicherstellen, dass das System mit sich verändernden Technologien kompatibel bleibt, Softwarekomponenten aktualisieren und es an neue Vorschriften anpassen.

Auch der Kundensupport ist für jedes Payment-Gateway von entscheidender Bedeutung, da sich Probleme unmittelbar auf den Umsatz Ihres Unternehmens auswirken.

Ein spezialisiertes Team, das Benutzer unterstützt, neu auftretende Anliegen bearbeitet und rund um die Uhr Hilfe bietet, kann das Kundenvertrauen stärken.

Welche Vorteile bietet die Entwicklung Ihres eigenen Payment-Gateways?

Die Entwicklung eines eigenen Payment-Gateway-Systems kann angesichts zahlreicher komplexer Aspekte – von der regulatorischen Compliance bis zur Sicherheit – eine Herausforderung sein.

Der Prozess bietet jedoch zahlreiche Vorteile, insbesondere für größere Unternehmen oder solche mit spezielleren Anforderungen.

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Spinnendiagramm zu den Vorteilen der Entwicklung Ihres eigenen Payment-Gateways

Mehr Kontrolle über den Zahlungsprozess

Payment-Gateways von Drittanbietern sind häufig Einheitslösungen, sodass Ihr Unternehmen möglicherweise Kompromisse eingehen muss.

Wenn Sie Ihre eigene Payment-Gateway-Lösung entwickeln, haben Sie außerdem die vollständige Kontrolle über den Zahlungsprozess.

Der Zahlungsprozessor kann an Ihre spezifischen Kunden- und Unternehmensanforderungen angepasst werden. Sie können beispielsweise zusätzliche Sicherheitsfunktionen priorisieren oder eine individuelle Benutzeroberfläche entwickeln, die zu Ihrer Markenidentität passt.

Kosteneinsparungen

Bei der Nutzung von Payment-Gateways von Drittanbietern fällt häufig für jede verarbeitete Transaktion eine Gebühr an.

Im Laufe der Zeit summieren sich Transaktionsgebühren, insbesondere bei größeren Unternehmen, die hohe Transaktionsvolumina verarbeiten.

Durch die Entwicklung Ihres eigenen Payment-Gateways entfallen solche Gebühren, was zu erheblichen Kosteneinsparungen führt.

Umsatzgenerierung

Nach der Entwicklung können Sie die Payment-Gateway-Infrastruktur und die zugehörigen Dienstleistungen anderen Unternehmen anbieten und so möglicherweise eine zusätzliche Einnahmequelle schaffen.

Dazu sollte Ihr Payment-Gateway funktionsreich, zuverlässig und sicher sein.

Kundenerlebnis

Ein weiterer Vorteil eines individuellen Payment-Gateways ist die Möglichkeit, den Checkout-Prozess auf das gewünschte Kundenerlebnis abzustimmen.

Für manche bedeutet dies einen vereinfachten Checkout-Prozess mit möglichst wenigen Weiterleitungen, um Warenkorbabbrüche zu reduzieren.

Globale Expansion

Payment-Gateways von Drittanbietern unterstützen möglicherweise nicht alle von Ihrem Unternehmen gewünschten Währungen oder Zahlungsmethoden, wodurch die Zahl internationaler Transaktionen begrenzt wird.

Dies könnte für Unternehmen, die international expandieren möchten, ein Hindernis darstellen.

Durch die Entwicklung eines Payment-Gateway-Systems kann Ihr Unternehmen mehrere Zahlungsmethoden akzeptieren, wodurch das internationale Geschäft noch einfacher wird.

Die Umrechnung mehrerer Währungen ermöglicht Ihrem Unternehmen, neue internationale Märkte zu erschließen.

Ein effektives Zahlungsportal kann lokale Zahlungsmethoden und Währungen verarbeiten sowie Wechselkursdaten synchronisieren, um die Komplexität der Währungsumrechnung bei internationalen Transaktionen präzise zu bewältigen.

Die Unterstützung mehrerer Währungen und eine leicht zugängliche Währungsumrechnung vermeiden Unklarheiten für Ihre Benutzer und sorgen für einen transparenten Zahlungsprozess.

Integration

Ein selbst entwickelter Payment-Gateway-Dienst lässt sich problemlos in andere interne Systeme integrieren, darunter Software für Customer Relationship Management (CRM) oder Enterprise Resource Planning (ERP).

Dies gewährleistet einen nahtlosen Datenaustausch für Echtzeitberichte, Datenanalysen und Kundensupportleistungen.

Welche Nachteile hat die Entwicklung Ihres eigenen Payment-Gateways?

Die Entwicklung eines Payment-Gateways kann anspruchsvoll sein und bringt mehrere Verantwortlichkeiten mit sich.

Die Bewältigung dieser Hürden kann schwierig sein. Daher sollten Sie wissen, was Sie erwartet, bevor Sie sich für die Entwicklung eines Payment-Gateways von Grund auf entscheiden. Hier sind einige Aspekte, die Sie berücksichtigen sollten:

Compliance-Anforderungen

Finanztransaktionen unterliegen strengen Vorschriften. Die Einhaltung und dauerhafte Erfüllung regulatorischer Finanzanforderungen kann für Ihr Unternehmen komplex und zeitaufwendig sein.

Wartung

Payment-Gateways müssen regelmäßig gewartet werden, um sicherzustellen, dass der Dienst effizient und wie vorgesehen funktioniert.

Darüber hinaus müssen Probleme behoben, Kundensupport bereitgestellt, Software fortlaufend an sich ändernde regulatorische Anforderungen angepasst, neue Funktionen hinzugefügt und die Sicherheit verbessert werden – all dies bindet kontinuierlich Ressourcen.

Sicherheitsmaßnahmen

Die Implementierung umfassender Sicherheitsmaßnahmen ist unerlässlich, um Betrug und Datenschutzverletzungen zu verhindern. Sie erfordert jedoch beträchtliches Fachwissen und erhebliche Investitionen.

Zahlungsdienstleister tragen die alleinige Verantwortung für die Aufrechterhaltung der Sicherheit.

Um neuen Bedrohungen entgegenzuwirken, müssen Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig aktualisiert werden.

Partnerschaften mit Finanzinstituten

Für die Entwicklung eines individuellen Payment-Gateways muss Ihr Unternehmen Beziehungen zu verschiedenen Finanzinstituten und Acquirern aufbauen, was insbesondere für kleinere Unternehmen schwierig sein kann.

Der Aufbau solcher Beziehungen erfordert häufig auch die Aushandlung komplexer vertraglicher Vereinbarungen.

Zeit & Kosten

Die anfänglichen Entwicklungsleistungen für ein Payment-Gateway sind kostspielig, gefolgt von weiteren Kosten für Compliance, Sicherheit und Wartung.

Darüber hinaus beansprucht die Bereitstellung von Kundensupport fortlaufend Zeit.

Wie hoch sind die Kosten für die Entwicklung Ihres eigenen Payment-Gateways?

Die Entwicklung eines Payment-Gateways von Grund auf ist mit verschiedenen Kosten verbunden, darunter:

Entwicklungskosten

Durch die Entwicklung Ihres eigenen Zahlungsdienstes können Sie die Gebühren vermeiden, die mit einem Zahlungsprozessor oder bestehenden Payment-Gateways verbunden sind. Die Entwicklung kann jedoch kostspielig sein.

Zu den Kosten können erhebliche Ausgaben für die Gehälter des Entwicklungsteams und regulatorischer Fachkräfte sowie Infrastrukturkosten und Gebühren für Sicherheitszertifizierungen gehören.

Diese können je nach Standort Ihres Unternehmens und den Zahlungsdiensten, die Sie anbieten möchten, variieren.

Wartungskosten

Wie bereits erwähnt, können regelmäßige Softwarewartungen und die fortlaufende Einhaltung regulatorischer Anforderungen erhebliche Ressourcen beanspruchen.

Diese Wartungskosten sollten Sie unbedingt berücksichtigen, bevor Sie Ihr Payment-Gateway entwickeln.

Welche Lizenzen benötige ich zur Erstellung eines Payment-Gateways?

Die erforderlichen Lizenzen und regulatorischen Compliance-Vorgaben unterscheiden sich je nach Standort.

Zu den gängigen regulatorischen Anforderungen gehören PCI DSS, KYC-Anforderungen und DSGVO-Compliance – sie alle sind für eine sichere Zahlungsabwicklung von entscheidender Bedeutung.

Benötigen Sie ein Händlerkonto, um ein Payment-Gateway zu erstellen?

Ja, um Kredit- und Debitkartenzahlungen akzeptieren zu können, benötigen Händler ein Händlerkonto, das von Acquirern bereitgestellt wird, z. B. Visa, Mastercard und American Express.

Einfacher Zahlungsverkehr mit Cardflo

Die Entwicklung Ihres eigenen Payment-Gateways kann zahlreiche Vorteile bieten, doch der Prozess ist weder leicht noch unkompliziert. Viele Unternehmen suchen nach kosteneffizienteren Lösungen.

Cardflo ist auf die nahtlose Integration von Payment-Gateways für Unternehmen spezialisiert. Unsere Plattformen ermöglichen eine reibungslose und sichere Annahme von Kartenzahlungen und tragen so dazu bei, den Umsatz zu steigern und das Kundenvertrauen zu stärken.

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